Microsoft 365 Preiserhöhung 2026: Was ändert sich?
Die kommerziellen Preise für Microsoft 365 steigen ab Juli 2026 weltweit. Öffentlichen Berichten zufolge betrifft die Preiserhöhung mehrere Business-, Frontline- und Enterprise-Pläne, darunter Microsoft 365 E3, Microsoft 365 E5 und Microsoft 365 F3. Für Großunternehmen besteht das Hauptrisiko darin, eine ineffiziente Lizenzstruktur zu einem höheren Preis zu verlängern.
Microsoft 365 E3
Axeti: 338,40 €/Nutzer/Jahr. Indikativer Unterschied: ~72,96 € pro Nutzer/Jahr, oder ~72.960 € pro Jahr bei 1.000 E3-Nutzern.
Microsoft 365 E5
Axeti Jahrespreis: 535,22 € pro Nutzer/Jahr. Für 1.000 Nutzer entspricht das 535.220 € pro Jahr vor Steuern und lokalen kommerziellen Anpassungen.
Microsoft 365 F3
Axeti Jahrespreise: 66,91 € pro Benutzer/Jahr. F3 kann für Frontline- oder Wenignutzer wichtig sein, die nicht dieselbe Lizenz wie Wissensarbeiter benötigen.
Warum Großunternehmen die Verlängerung nicht als Routine betrachten sollten
Microsoft 365 ist eine geschäftskritische Infrastruktur. Es unterstützt E-Mail, Teams, Identität, Sicherheit, Compliance, Endpunktverwaltung und die tägliche Produktivität im gesamten Unternehmen. Deshalb sollte die Verlängerung als kommerzieller und IT-Governance-Prüfpunkt behandelt werden, nicht als einfache Administration.
- Inaktive Benutzer verbrauchen weiterhin kostenpflichtige Microsoft 365-Lizenzen
- E3 oder E5 wird Benutzern zugewiesen, die diese Funktionen nicht benötigen
- Frontline-Mitarbeiter werden nicht von Wissensarbeitern getrennt
- CSP-Preisoptionen werden vor der Verlängerung nicht verglichen
Worauf sich IT, Beschaffung und Finanzen abstimmen sollten
IT-Leiter müssen Kontinuität, Sicherheit und den bestehenden Tenant schützen. Die Beschaffung muss die kommerziellen Bedingungen hinterfragen und Preisoptionen vergleichen. Die Finanzabteilung muss die Auswirkungen auf das Jahresbudget nach der Preiserhöhung 2026 verstehen. Die besten Verlängerungsentscheidungen werden getroffen, wenn alle drei Teams mit denselben Lizenzdaten arbeiten.
Was vor der Microsoft 365-Verlängerung zu überprüfen ist
Vor der Verlängerung sollten Großunternehmen eine strukturierte Überprüfung der Microsoft 365-Lizenzierung durchführen. Das Ergebnis sollte eine klare Empfehlung sein: was beibehalten, was angepasst, was entfernt werden sollte und wo das Unternehmen unnötige Ausgaben reduzieren kann, ohne das Betriebsrisiko zu erhöhen.
- Aktueller Microsoft 365-Lizenzbestand und zugewiesene Benutzer
- E3-, E5- und F3-Nutzung nach Benutzergruppe und Rolle
- Office 365 E3 oder Exchange-only-Bedarf für Wenignutzer
- Erwartete jährliche Kosten nach der Preiserhöhung 2026
Können Kosten ohne Tenant-Migration gesenkt werden?
Ja. In vielen Fällen kann die Microsoft 365-Lizenzierung optimiert werden, ohne den bestehenden Tenant zu ändern. Mit der richtigen CSP-Einrichtung können Großunternehmen ihre aktuellen Benutzer, Daten, Dienste und Sicherheitskonfiguration beibehalten und gleichzeitig das kommerzielle Modell vor der Verlängerung verbessern.





